unser Aufenthalt in der "Schmiedeloft"
unser Aufenthalt in der "Schmiedeloft"
Submitted: May 21, 2012
Stayed: May 2012
Sehr geehrter, lieber Herr La Barré,
gestern vormittag haben wir Berlin verlassen.
Ich hatte überlegt, Sie kurz anzurufen, um uns "offiziell abzumelden", aber Montag Vormittag schien mir dann eine schlechte Zeit für small talk zu sein.
Ich danke Ihnen im Namen unserer ganzen Familie für das Überlassen dieser wunderschönen Wohnung.
Es heisst ja: "wir brauchen kein Lob, denn wir wissen, dass wir gut sind" aber vielleicht freuen Sie sich trotzdem darüber - also bei mir ist es jedenfalls so.
Wenn man sich vorstellt, in welch desolatem Zustand Sie den Gebäudekomplex übernommen haben und was Ihre Visionen daraus machten - das ist schlicht unfassbar.
Und nicht nur das.
Wenn Leute schon viel Geld ausgeben dann finde ich es immer grossartig, wenn es sich um Leute mit Geschmack handelt.
Das klingt furchtbar überheblich, soll es nicht. Ich will nur sagen, es hätte grauenvolle Fussböden/Möbel/LAMPEN!/Badezimmerarmaturen/Kücheneinrichtungen gegeben, die Sie hätten anschaffen können - HABEN SIE ABER NICHT. Wie schön.
Schon öfter haben wir in schönen Ferienwohnungen / Häusern Urlaube verbracht und leider sind dann meistens nur die Räumlichkeiten wirklich schön. Da findet man dann kein zusammen passendes Besteck, die Teller sind angeschlagen, es gibt einige abgezählte Gläser (so dass man entweder an einer Tour abwäscht oder die Spülmaschine halbleer anmachen muss). Und ein riesiges Ärgernis sind immer die viel zu wenigen und viel zu kleinen (!!) Töpfe, von Salatschüsseln ganz zu schweigen. Und so weiter und so weiter.
Aber bei Ihnen ist das anders. Da fehlten eben nicht die berühmten Punkte auf den "i's".
Sogar die Tabs für die Spülmaschine waren da - natürlich kosten die nicht die Welt, aber es ist einfach ein netter Sevice.
Und dieses Tablett mit den Gewürzen - man braucht nämlich nur ein paar Krümel irgendwas, es ist einfach nett, wenn es da ist und man nicht mit bergeweise angefangenen Gläschen nach Hause fahren muss (wenn man nix vorfindet, lässt man ja auch nicht unbedingt viel zurück).
Einfach nur perfekt.
Nochmal vielen Dank für alles,
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